
Als Altmetall wird jener Metallschrott bezeichnet, der entweder im Haushalt oder in der Produktion anfällt.
Was gehört zum Altmetall?
- Stahlfelgen, Eisenbeschläge, Eisenpfannen, Röhren, Profileisen, Träger, Werkzeuge, Schlüssel, Bleche, Platten, Stäbe, Stangen, Fässer
- Aluminium, Zink, Zinn, Blei, Gold, Silber, Bronze, Kupfer
- Gegenstände aus dem Haushalt: Pfannen, Jalousien, Vorhangstangen aus Aluminium
Was ist kein Altmetall?
- Verbundstoffe (vor der Entsorgung trennen oder über den Restmüll entsorgen)
- Kunststoffe
- Elektronikschrott
Wohin mit Altmetall?
Die Entsorgung von Altmetall über den Sperrmüll oder den Hausmüll ist keine Option. Das verhindert das nachhaltige Recycling der Materialien.
In vielen Gemeinden kann Altmetall im Altstoffsammelzentrum bzw. Recyclinghof abgegeben werden. Informiert euch am besten in eurer Gemeinde bei der zuständigen Stelle.
Eine weitere Möglichkeit ist die Abgabe von Altmetall an einen Schrotthändler.
Warum Altmetall recyceln?
Recycling schont die Ressourcen und ist besser für die Umwelt. Das Rückgewinnen von den Wertstoffen ist oft preiswerter als die Erstherstellung. Zudem spart recyceln sehr viel Energie. Das Recycling hört jedoch nicht nach dem Entsorgen in der Metalltonne auf.
Was passiert mit nicht getrennt gesammelten Metallen?
Diese werden verbrannt und landen in der Rostasche oder auch Rostschlacke. Die Schlacke besteht unter anderem aus inertem Material mit Anteilen von Schrott und verbrannten Resten von Hausmüll.
Durch eine Vielzahl von aufwendigen Aufbereitungsschritten werden hochwertige Rohstoffe erzeugt.