
EPS-Platten
EPS ist seit langer Zeit ein beliebtes Dämmmaterial. Es wird unter anderem für die Wärmedämmung von Gebäuden, aber auch zum Schutz empfindlicher Waren beim Transport verwendet.
Aufgrund des enthaltenen Flammschutzmittel Hexabromcyclododekan (HBCD), gibt es seit 1. Oktober 2016 eine Verordnung, dass EPS verwendetes Dämmmaterial als Sondermüll behandelt werden muss.
Seit dem Frühjahr 2016 ist BHCD als Flammschutzmittels in der EU verboten und wird nicht mehr in EPS- und XPS-Materialien verwendet. Seither ist die Entsorgung von EPS einfacher geworden. Die Unternehmen können die EPS-Platten recyceln oder in einer Müllverbrennungsanlage verbrennen lassen.
Eigenschaften von EPS-Platten
- Wabenartige Struktur
- Unverrottbar
- Wenig elastisch
- Feuchtebeständig
- Wasseraufnahmefähigkeit weniger als 5 % (DIN 53 428)
- Nicht UV-Lichtbeständig - heißt ihre Oberfläche vergilbt und wird unter Sonneneinstrahlung spröde
Die Entsorgung von EPS in Österreich
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, EPS zu entsorgen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen reinem und unreinem EPS sowie der jeweiligen Menge, die man zu entsorgen hat. Kleine Mengen kann man beispielsweise über den Gelben Sack bzw. die Gelbe Tonne entsorgen. Hat man EPS-Platten oder eventuell Dämmungen aus diesem Baustoff, können diese in einer EPS-Sammlung abgegeben werden.
Nachdem das EPS recycelt wurde, wird dieses gesammelt und an die Hersteller oder etwaige Recyclinghöfe gegeben, damit sie das Material recyceln können. Das saubere EPS, das beispielsweise aus Verpackungen hervorgeht, wird anschließend verwendet, um Polystyrol zu gewinnen. Das EPS kann aber auch andersweitig verwendet werden: Verbrennt man das EPS, kann die daraus gewonnene Energie zur Stromerzeugung verwendet werden.