
Steinwolle ganz einfach entsorgen
Beim Abriss von Gebäuden oder bei Umbauten zu Hause fallen in der Regel große oder kleine Mengen an Steinwolle, auch Mineralwolle genannt, an. Steinwolle findet seit Jahrzehnten in der Dämmung ihre Anwendung. Mineralfaserabfälle, also Glaswolle, Steinwolle und Schlackenwolle, sind laut des europäischen Abfallverzeichnisses (AVV) als jene Abfälle eingestuft, die einer besonderen Überwachung bzw. Behandlung bei der Entsorgung unterliegen.
Grundsätzlich zählen zur Gruppe der künstlich hergestellten Mineralfasern:
- Mineralwolle (Glaswolle, Steinwolle, Schlackenwolle)
- Textile Glasfasern
- Hochtemperaturwollen (Aluminiumsilikatfasern/Keramikfasern, Erdalkalisilikatwolle, Polykristalline Wollen)
- Fasern für Spezialanwendungen (Glasmikrofasern)
Es wird zwischen künstlichen Mineralfasern vor oder nach 2002 nicht unterschieden!
Wie gehört Steinwolle entsorgt?
Steinwolle gilt zwar nicht als umweltbelastend, dennoch dürfen bei der Entsorgung wichtige Punkte nicht außer Acht gelassen werden. Dämmstoffe sind nicht brennbar und können somit weder in einer Müllverbrennungsanlage verwertet noch sinnvoll recycelt werden. Aufgrund dessen wird Steinwolle auf der Deponie endgelagert. Um die Steinwolle problemlos zur Deponie bringen zu können, empfiehlt es sich, die Abfälle in Kunststoffsäcken oder Big-Bags, die man luftdicht verschließen kann, zu verpacken. Dadurch kann beim Transportieren kein Staub der Steinwolle entweichen.
Steinwolle mit Containerdienst24 entsorgen
Ihr habt Steinwolle zu entsorgen und möchtet euch um die Entsorgung nicht kümmern? Kein Problem! Hier sind wir zur Stelle. Online kannst du dir einen Container für künstliche Mineralfasern mieten und ihn dir zum gewünschten Tag aufstellen lassen. Im Pauschalpreis sind 10 volle Tage Miete, das Aufstellen des Containers und das Abholen deiner Steinwolle mitinbegriffen. Du benötigst ihn länger? Auch kein Problem – gegen Aufpreis kannst du ihn so lange haben, wie du ihn benötigst. Wir bitten dich beim Befüllen des Containers darauf zu achten, dass du ihn maximal bis zur Oberkante mit Steinwolle anfüllst. Ansonsten können wir keinen gefahrlosen Transport des Abfalles gewährleisten.
Wir empfehlen dir beim Arbeiten mit Steinwolle das Tragen einer Schutzausrüstung sowie darauf zu achten, möglichst staubfrei zu arbeiten.
Was gehört hinein?
- Fasern für Spezialanwendungen (Glasmikrofasern)
- Hochtemperaturwollen (z. B. Aluminiumsilikatfasern/Keramikfasern, Erdalkalisilikatwolle, Polykristalline Wollen, …)
- Mineralwolle (Glas-, Stein-, Schlackenwolle)
- Textile Glasfasern
Was gehört nicht hinein?
- Asbestzement
- Baustellenabfälle
- Biogene Abfälle
- Elektroaltgeräte (z. B. Herd, Backofen, Waschmaschine, Fernseher, Computer, Stereoanlage)
- Flüssigkeiten (z. B. Altöl, Säuren, Laugen, Speiseöl)
- Gefährliche Abfälle (z. B. Asbestzement, Batterien, leere Spraydosen, Altlacke)
- Grünschnitt
- Sperrmüll
Kann ich kleine Mengen Steinwolle selbst entsorgen?
Grundsätzlich kann jeder kleine Mengen Steinwolle selbst entsorgen. Dafür die Steinwolle luftdicht verpacken und ab zur nächsten Schadstoffsammelstelle – handelsübliche Mengen können in der Regel kostenlos dort abgegeben werden. Bei größeren Mengen empfiehlt es sich, Containerdienst24.at als Entsorgungsprofi hinzuzuziehen.
Kann das Arbeiten mit Steinwolle gesundheitliche Folgen haben?
Um seine Gesundheit während der Arbeit mit Steinwolle zu schützen, empfiehlt es sich, eine Schutzkleidung bestehend aus geeigneter langer Kleidung, Handschuhen, Schutzbrille und Mundschutz zu tragen. Problematisch bei Steinwolle ist der Staub, der sich bei der Arbeit freisetzt. Dieser gelangt dadurch in die Atemwege und kann außerdem Jucken auf der Haut verursachen.